Der Golfplatz am Seddiner See
Der Nordplatz
Architekt Rainer Preißmann hatte sich zum Ziel gesetzt, die Idee des Landschafts-Golfplatzes, gepaart mit den Möglichkeiten des strategischen Designs, zu verwirklichen. Die Formensprache der Landschaft, in die hinein gebaut worden ist, soll deutlich zu erkennen sein. Das Ergebnis ist ein Golfplatz, der für gute Spieler immer eine Herausforderung ist, und der Spielern mit höherem Handicap eine faire Chance läßt, sich zu verbessern.

Der Südplatz
Die Philosophie von Architekt Robert Trent Jones jr. beinhaltet, die natürlichen Strukturen des Geländes zu nutzen und sie mit dem Entwurf des Golfplatzes zu vereinen, um das Gefühl zu vermitteln, dass der Golfcourse schon immer da gewesen ist. „Wenn wir der Landschaft und Mutter Natur erlauben, uns zu führen, wird immer ein exzellentes Ergebnis entstehen. Der Golfcourse soll natürlich aussehen und das Gefühl geben, mit der Umgebung eine harmonische Einheit zu bilden. Ein großartiger Golfcourse sollte über traditionelle Werte und Strategien verfügen und dem Auge des Golfers gefallen. Außerdem sollte er die Fähigkeit des Golfers testen, eine Variante von Golfschlägen auszuführen und den Spieler herausfordern, durchdachte Entscheidungen zu treffen, wie jedes spezielle Golfloch in Angriff genommen werden soll." (Robert Trent Jones)

Golf- und Country Club Seddiner See AG
Zum Weiher 44
14552 Michendorf
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Deutschland gegen Frankreich der Seniorengolfer
Der Südplatz auf der Anlage des Golf und Country Clubs Seddiner See ist einer der anspruchsvollsten Golfkurse in Brandenburg und zählt deutschlandweit zu den modernsten 18-Loch-Spielbahnen. Was auf dem ehemaligen LPG-Gelände vor gut zehn Jahren entstand, hat sich in der Welt der Golfer herumgesprochen. Es war deshalb der ausdrückliche Wunsch der Vereinigung der französischen Seniorengolfer, das seit 1985 jährlich stattfindende Länderspiel gegen die deutsche Seniorenmannschaft am Seddiner See auszutragen. Jeweils zwölf Spieler aus Frankreich und Deutschland gingen am Dienstag und gestern an den Start, darunter viele ehemalige aktive Nationalspieler mit immer noch beachtlicher Spielstärke – abzulesen am sogenannten Handicap.

„Wenn wir in Deutschland gegen die Deutschen spielen, gewinnen wir meistens“, zeigte sich Michael Siboulet, 75-jähriger Spielführer der Franzosen, optimistisch, doch er unterschätzte die von Michael Zenner angeführte deutsche Mannschaft. Am Ende lag dessen Truppe beim Vierballspiel und den Einzelwertungen deutlich vorn.
Für den Ex-Nationalspieler Helge Rademacher aus Groß Glienicke, der die deutsche Golf-Senioren Gesellschaft in Berlin und Brandenburg vertritt, geht es bei den Länderspielen und den nationalen Wettbewerben vor allem um die Pflege alter Freundschaften. Doch auch der sportliche Ehrgeiz spielt eine Rolle. „Der Platz am Seddiner See ist nicht nur einer der schönsten Brandenburgs, er war für uns alle eine echte Herausforderung.“
Der Golf- und Country Club Seddiner See zieht Könner und Prominenz gleichermaßen an

Golfen in Brandenburg boomt. Kein neues Bundesland verfügt über so viele Anlagen und Mitglieder. Der 1990 gegründete Golfverband Berlin-Brandenburg wuchs von 1100 im Gründungsjahr über 3688 vor zehn Jahren auf mittlerweile 13850 Mitglieder. In Brandenburg gibt es 14 Golfclubs, die die MAZ in einer losen Folge vorstellt.

Es gibt Spieler, die den Südplatz des Golf- und Country Clubs Seddiner See e.V. bewusst meiden oder doch nur selten nutzen. Er ist ihnen einfach zu schwer. Und bei einer lockeren Runde mit Freunden kann der Frust nach zwei Löchern gewaltig auf die Stimmung drücken.
Der amerikanische Architekt Robert Trent Jones jr., der weltweit bereits mehr als 200 Golfplätze kreierte, hat 1997 direkt am Seddiner See eine Anlage geschaffen, die wenige Fehler erlaubt. Wasser- und Sandhindernisse, dichtes Rough und die nur scheinbar breiten Fairways fordern Präzision.
Schon am ersten Abschlag ist Können gefragt: Wer nicht gerade über einen 300-Meter- Drive verfügt und damit den Ball über die Bunker hinweg in sichere Gefilde schlägt, dem bleibt nur der Versuch, einen schmalen Weg zwischen Sand und hoch stehendem Gras zu finden – ein Unterfangen, das meistens misslingt.
Wie es gehen kann, zeigen Spitzengolfer anlässlich der Internationalen Amateurmeister-schaften von Deutschland, die ab heute bis zum Sonntag am Seddiner See ausgetragen werden.

Der 1994 gegründete Golfclub mit Sitz in Wildenbruch (Potsdam-Mittelmark) startete auf dem 180 Hektar großen Gelände mit einer Driving-Range, dann folgten 18 Löcher, die Rainer Preißmann gestaltete. Mit dem Clubhaus und den 18 Bahnen des Südplatzes, die Kenner als die anspruchvollsten Brandenburgs preisen, hat sich Seddiner See schließlich deutschlandweit etabliert. Inzwischen zählt der von Präsident Bernt W. Schlickum seit 2002 geführte Club 1200 Mitglieder, darunter manch Prominenter, aber auch 300 Jugendliche.

Die Verquickung des Clubs mit der problematischen Immobilienvermarktung rund um die Anlage ist vor einigen Jahren beendet worden. Heute sind die Mitglieder als Aktionäre gleichzeitig Eigentümer der Plätze.
Manager Horst Schubert kann sich über die erreichte wirtschaftliche Stabilität freuen und investiert auch in die Region: Rund eine Million Euro gab der Club im vergangenen Jahr dazu, um die hohe Phosphatbelastung im benachbarten See dauerhaft zu reduzieren.
Für Einsteiger, die den Südplatz erstmals spielen, haben Schubert und sein Team einen Geheimtipp parat: Die Bälle im Rough, das sich dem Auge wie ein undurchdringbares Weizenfeld darbietet, niemals aufgeben. Denn bei näherem Hinsehen ist es weniger dicht, als der Spieler vermutet. Den Ball finden und mutig zurück auf die Bahn schlagen – das ist die Devise am Seddiner See.
Golfspieler, Reiter und Porschefahrer zieht es künftig in den Kleinmachnower Europarc

Bewegung im Europarc Dreilinden: Nach Porsche wird nun auch das Golf House Berlin seine Filiale in den Kleinmachnower Gewerbepark verlegen.

Das Kleinmachnower Gewerbegebiet „Europarc Dreilinden“ festigt sein Image als Standort für exklusives Gewerbe und ausgewählte Geschäfte.WenigeMonate, nachdem die Porsche AG ankündigte, auf dem Gelände an der Autobahn 115 sechsMillionen Euro zu investieren und einen Verkaufspavillon für die Edelkarossen zu bauen, zieht nun das „Golf House Berlin“ vom Kurfürstendamm in den Europarc. Eröffnung ist am 22. Februar.
„Wir wollen nicht nur Golfer mit Schlägern und Taschen ausrüsten, ein besonderer Schwerpunkt ist auch der Bereich Bekleidung“, sagte Filialleiter Sven Rademacher gestern der MAZ. Die hochwertige Mode soll zusätzlich Kunden anlocken, die mit dem Sport ansonsten nichts zu tun haben. Rademacher, der seit einigen Jahren in Stahnsdorf wohnt und zu den besten Amateurgolfern Berlins und Brandenburgs gehört, ist optimistisch: „Das Umfeld stimmt und der Weg für Berliner und Potsdamer in den Europarc ist kurz.“

Golf House bezieht eine Halle, in der bis vor wenigen Monaten der Motorradhersteller Harley-Davidson seine´Maschinen zum Kauf anbot. Auf der Verkaufsfläche von rund 1000 Quadratmetern werden sich nun in Zukunft nicht mehr die „schweren Jungs“, sondern die Liebhaber des feinen Golfsports tummeln. Sie bekommen einiges geboten: Schläger-Werkstatt mit 24-Stunden-Service, ein großes Putting-Grün und eine Abschlagbox, in der sie den richtigenDreh üben können. Sogar einen Sandbunker lässt Rademacher einbauen, auf der Galerie-Ebene entsteht eine Lounge, in der sich Golf-enthusiasten über ihr Spiel austauschen können.
InDeutschland gibt es 15 Filialen der Golf-House-Kette, und nicht nur in Berlin-Brandenburg ist das Unternehmen laut Rademacher auf Wachstumskurs. Für Europarc-Geschäftsführer Walter Brümmer kommt die Standortentscheidung zum richtigen Zeitpunkt. „Auch das benachbarte Hippodrom, das Produkte für Pferdebesitzer anbietet, wird sich erweitern.“ Außerdem sei der Bedarf an Büroflächen derart gewachsen, dass sich die Europarc GmbH erstmals dafür entschieden habe, ein Gebäude selbst zu errichten und dann zu vermieten. „Das Haus soll zwei bis drei Geschosse haben und eineNutzfläche von 3000 Quadratmetern“, so Brümmer. Es wird neben demPorsche-Zentrum errichtet. Der Architektenwettbewerb läuft, in diesem Jahr wird mit dem Bau begonnen.
Golfverband zeichnet Anlage am Seddiner See mit „Silber“ aus

Bei Umweltschutz und Landschaftspflege gilt die Golfanlage am Seddiner See als führend in Deutschland.

Das Gelände des Golf und Country Clubs Seddiner See in Wildenbruch entwickelt sich mehr und mehr zu einem Schutzraum für bedrohte Pflanzen und Tiere. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten des Seddiner Instituts für angewandte Gewässerökologie, das gestern vorgestellt wurde. „Die Artenvielfalt auf dem Areal ist einmalig in der Region“, so Institutsdirektor OlafMietz.
Insgesamt seien 117 verschiedene Pflanzenarten registriert worden, davon stehen 14 auf der „Roten Liste“ vomAussterben bedrohter Arten. Im Vergleich zum Jahr 1991, als die Flächen noch für den Ackerbau genutzt wurden, hat sich die Zahl der Sorten damit nahezu verdoppelt.
EineUntersuchung vorhandener Tierarten stehe zwar noch aus, doch zeichne sich bereits jetzt ab, dass sich insbesondere in den zwölf künstlich angelegten Teichen seltene Exemplare angesiedelt haben. Für Mareike Mertens, die das Gutachten erstellt, sind die Gewässer auf dem Golfplatz „wahre Perlen“. Die Pflege des Röhricht-Bestandes an den Ufern werde vorbildlich durchgeführt, so dass neuer Lebensraum für die Tiere entstehen kann.
DieArbeit des Clubmanagements rundum Geschäftsführer Horst Schubert und des Teams von David Duke, das die Anlage pflegt, ist vom Deutschen Golfverband (DGV) bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Initiative „Golf und Natur“, an der sich deutschlandweit 45 Clubs beteiligen, gab es jetzt die Silbermedaille. „Was hier am Seddiner See geleistet wird, ist beispielhaft für deutsche Golfanlagen“, sagte der Naturschutzbeauftragte des DGV, Gunther Hardt.
Manager Horst Schubert sieht die Silber-Auszeichnung als Ansporn für weitere Maßnahmen. „Es wird keinen Stillstand geben. Unsere Clubmitglieder und die Menschen hier in der Region erwarten von uns, dass wir sorgsam mit der Landschaft umgehen.“
Bei den Internationalen Amateurmeisterschaften treten auch Spieler aus branden-burgischen Clubs an

Ein Turnier-Höhepunkt für die internationalen Amateurgolfer findet in diesen Tagen in Brandenburg statt. Für manchen Spieler ist es ein Sprungbrett ins Profi-Lager.

Das Stereotyp des alten Herrn in karierten Hosen, der gemächlich über eine Wiese schreitet, gerät im Golf und Country Club Seddiner See in Wildenbruch gehörig ins Wanken. Seit Tagen werfen dort die Internationalen Herren-Amateurmeisterschaften von Deutschland ihre Schatten voraus. 139 junge Spieler aus zwölf Nationen bevölkern die Übungsanlagen und drängeln sich an den Abschlägen. Sie brennen darauf, bei einem der wichtigsten Turniere des Deutschen Golfverbands ihr Können zu zeigen.
„Golf ist Leistungssport“, sagt Sebastian Riegelbauer. Der selbstbewusste 16-Jährige ist einer von drei Startern aus dem brandenburgischen Club, der es bis ins Teilnehmerfeld geschafft hat. Seit fünf Jahren schwingt er Holz- und Eisenschläger und hat es dank der ausgefeilten Jugendarbeit im Club schon weit gebracht. Dem eher schmächtigen Berliner ist kaum anzusehen, dass Kraft- und Konditionstraining zu den Grundlagen des Erfolgs gehören.
Dochwer es nach zwei Runden mit jeweils 18 Löchern unter die besten 60 Spieler und damit in das Finale schaffen will, kann Ausdauer gut gebrauchen. Vier Stunden sind die Golfer unterwegs, die komplizierte Schwungbewegung fordert bei jedem Schlag volle Konzentration. Erschwerend kommt hinzu, dass die Spitzengolfer weiter hinten abschlagen, also eine viel längere Strecke mit dem kleinen, weißen Ball überbrücken müssen als die Otto-Normal-Spieler. Am Seddiner See sind es knapp 6,5 Kilometer. Immerhin rechnet sich Sebastian Riegelbauer einen Heimvorteil aus. Er kennt den Wildenbrucher Südplatz, zum dritten Mal Austragungsort der Meisterschaft, wie seine Westentasche. Den Platzrekord hält mit 65 Schlägen Martin Kaymer, derzeit bester deutscher Profigolfer. „Wenn es optimal läuft, kann ich das erreichen“, ist sich Sebastian sicher. Das Training drei Mal in der Woche und die Turniererfahrung mit der Seddiner Männermannschaft haben den Gymnasiasten technisch perfektioniert. „Was letztlich den Unterschied macht, ist die mentale Stärke, jeden Ball aus jeder Lage optimal zu spielen.“
Dass sich die jungen deutschen Talente ehrgeizige Ziele setzen, kann SvenHahnl nur recht sein. Der Leiter der Wettspielorganisation des Deutschen Golfverbands zählt die Internationalen Meisterschaften zu den „absoluten Höhepunkten“ der Saison, für somanchen Amateur war der Wettkampf bereits Sprungbrett ins Profi-Lager. „Von Jahr zu Jahr wird das Feld stärker“, hat Hahnl beobachtet. Die Entscheidung, das Turnier zum wiederholten Mal inBrandenburg auszutragen, habe der Verband nie bereut. „Die Bedingungen sind gut, der Pflegezustand des Platzes lässt nichts zu wünschen übrig.“ Bei den Spielern sind insbesondere die schnellen Grüns gefürchtet. Wenn es darum geht, auf den letzten Metern die Kugel ins Loch zu befördern, wird sich auch in diesem Jahr so manches Drama abspielen. Zentimeter entscheiden dann über Sieg oder Niederlage. Diesem Nervenkitzel sieht Sebastian Riegelbauer erstaunlich gelassen entgegen. „Kühlen Kopf bewahren“, sagt er, „das kann ich wirklich gut.“