Das Freibad Kiebitzberge am Teltowkanal. Foto Lutz Hannemann, 2014

 

Freibad Kiebitzberge

Märkische Allgemeine, 1. Dezember 2014

 

Der Gemeindeverband „Industriegebiet Teltow” mit Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf ist nicht mehr. Nach der Wende strebten die Orte — ziemlich eigennützig — auseinander. Bis heute haben sie es nicht geschafft, ihre Stärken wieder zu bündeln. So werden sie weder von der Allgemeinheit, noch von der Landesregierung als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum wahrgenommen.

An diese Einzelgänge war im November 1973 gar nicht zu denken. Durch Beschluss der „Volksvertretungen von Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf” wurde damals beispielsweise auch der Bau eines Freibades für die Region auf den Weg gebracht. Bereits am 8. Dezember erfolgte der erste Spatenstich für das „Initiativobjekt Freibad Kiebitzberge im Industriegebiet Teltow” am Teltowkanal Kilometer Tek km 10,10.

Das Projekt entsprach „den Wünschen der Werktätigen”, wie die Bauchronik später vermerkte. Diese waren es dann auch, die „außerhalb ihrer Arbeitszeit” mehr als 500 000 Stunden investierten und das Schwimmbad nach Plänen des Architekten Manfred Thiel aus dem Boden stampften. Rund 3000 Menschen aus den nahen Großbetrieben sollen nach Feierabend am Bau beteiligt gewesen sein.

Als Bauplatz boten sich die „Kiebitzberge” am Nordufer des Teltowkanals an. Die Fläche auf Kleinmachnower Gemarkung westlich der Rammrathbrücke hatte nichts alpines mehr, seit die von der Eiszeit geprägte Hügelkette nach dem Zweiten Weltkrieg zwecks Torfgewinnung zum Teil abgetragen worden war ...

 

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