Bei idealen Wetterbedingungen bestiegen Flugkapitän Peter Schulze, Copilot Günter Erhard, Navigator Wilfried Noack und Bordingenieur Hubert Hoffer am Vormittag des 16. November 1989 auf dem Flughafen Schönefeld eine lljuschin 18 der Interflug. Außer der vierköpfigen Besatzung war niemand an Bord.

Um das Gewicht der Maschine so gering wie möglich zu halten, waren sämtliche Passagiersitze ausgebaut und die Treibstoff menge auf ein Minimum reduziert worden. Für den Start hatte der Tower die 3100 Meter lange Startbahn „two five left" freigegeben. Das Flugzeug hob um 10.55 Uhr ab.

20 Jahre nach dem Start erinnert sich Peter Schulze: „Ausgemacht war eine Flughöhe von 400 Metern, wir sind dann aber gut 100 Meter tiefer geblieben." Die Maschine musste auf Sicht geflogen werden. Anhaltspunkte am Boden waren nötig. „Da war der riesige Schornstein in Ludwigsfelde, dann der Berliner Außenring, das ehemalige Autobahndreieck Drewitz. Am Dreieck Potsdam orientierten wir uns in Richtung Südwesten an der A 9. Nach einer Flugzeit von 13 Minuten kam Borkheide in Sicht", das Ziel der kurzen Reise ...

 

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